Fußnoten

Fußnoten

 

1 Smith betrffend siehe http://www.lds-mormon.com/campbell.shtmlRigdon betreffend siehe http://www.sidneyrigdon.com/dbroadhu/OH/miscohio.htm#021531

 

2 Siehe auch http://www.mun.ca/rels/restmov/texts/acampbell/mh1844/MTTBOM.HTM

 

3 Siehe korrigiertes Schreibmaschinenmanuskript von Wrights Brief, 2001 von Dale Broadburst aufbereitet unter http://solomonspalding.com/SRP/saga2/Ashtab3.htm#1833text

 

4 Die acht beeideten Erklärungen, die von Hurlbut gesammelt und von Howe (1834) veröffentlicht wurden, sind online verfügbar unter http://www.mormonstudies.com/witness.htm. Eine mormonische Reaktion auf die Spalding-Rigdon-Theorie ist verfügbar unter http://farms.byu.edu/display.php?table=review&id=584

 

5 Solomon Spaldings Frau und seine Tochter hießen beide Matilda. In Bezug auf eine Erklärung von Matilda Spalding Davidson, Solomons Witwe, siehe ihren Brief an den Redakteur des Boston Recorder vom 19. April 1839 unter http://www.solomonspalding.com/docs1/1897spld.htm. In Bezug auf Erklärungen von Matilda Spalding McKinstry, Solomons Tochter, siehe ihr Interview mit Jesse Haven, 1839, und einen Brief von John Haven, der im Quincy Wing erschien, veröffentlicht von Benjamin Winchester in The Origin of the Spaulding Story, Concerning the Manuscript Found, 1840. Kopien von beiden sind verfügbar unter http://www.mormonstudies.com/matilda2.htm. In Bezug auf eine Erklärung von Robert Patterson, Eigentümer des Pittsburgh-Verlagsgeschäftes, wo Spalding angeblich sein Manuskript hinbrachte, siehe die Aussage vom 2. April 1842 gegenüber Rev. Samuel Williams in Mormonism Exposed. Siehe auch Samuel Williams' selbst veröffentlichtes Pamphlet (neu abgedruckt im Baptist Home Mission Monthly, Mai 1883), verfügbar unter http://www.solomonspalding.com/docs/1842Wilm.htm#pg16b

In Bezug auf Erklärungen von weiteren, die Solomon Spalding kannten, siehe Abner Jacksons Erklärung in Canton, OH, 20. Dezember 1880, veröffentlicht im Daily Evening Reporter (Washington, PA) Bd. 4, 7. Januar 1881. Jacksons Vater hatte mit Spalding geschäftlich zu tun. Seine Aussage ist online verfügbar unter http://www.sidneyrigdon.com/dbroadhu/PA/penn1860.htm#010781. Joseph Miller kannte Spalding in den letzten Jahren seines Lebens, während er in Amity, PA, lebte. Miller gab 5 Erklärungen verteilt über mehr als drei Jahrzehnte ab (1869, 1879, 1882, 1885 und 1890); sie sind verfügbar unter http://www.sidneyrigdon.com/dbroadhu/PA/penn1860.htm#040869; http://www.sidneyrigdon.com/dbroadhu/PA/penn1860.htm#020579; http://www.sidneyrigdon.com/dbroadhu/IA/sain1882.htm#011582; http://www.solomonspalding.com/docs2/1885DicE.htm#pg240b; und http://www.solomonspalding.com/docs1/1890GrgD.htm#pg441

 

6 Mitte Dezember 1833 zeigte Philastus Hurlbut angeblich eine Kopie von Spaldings 'Manuscript Found' in oder in der Nähe von Kirtland, OH. Er wurde damals wegen Bedrohung des Lebens von Joseph Smith festgenommen und eingesperrt. Nach seiner Entlassung zeigte Hurlbut nie wieder eine Kopie von 'Manuscript Found' oder behauptete nie wieder sie zu besitzen. Die vier Zeugen, die berichteten, eine Kopie des 'Manuscript Found' gesehen zu haben, waren C. Dowen (Friedensrichter), James A. Briggs (Anwalt für Hurlbut), Charles Grover und Jacob Sherman. Ihre Aussagen sind verfügbar unter http://www.solomonspalding.com/SRP/SRP13p2.htm#Refs2; http://www.sidneyrigdon.com/dbroadhu/CA/natr1988.htm#120088-1c2; http://www.solomonspalding.com/docs/deming.txt

 

7 Eine Synthese der historischen Fakten, die die Spalding-Rigdon-Theorie unterstützen, kann man in Cowdrey et al. (2005) finden. Siehe auch http://sidneyrigdon.com/dbroadhu/CA/natruths.htm und http://www.sidneyrigdon.com/wht/1891WhtB.htm.

 

8 Dieses Dokument wurde 1884 von James H. Fairchild gefunden und wird jetzt in der Mudd-Bibliothek des Oberlin-College gelagert.

 

9 Die ursprüngliche Grundlage für dieses Argument ist eine Aussage von James H. Fairchild im New York Observer vom 5. Februar 1885 direkt nach seiner Entdeckung des Spalding-Manuskripts in Honolulu, Hawaii: 'Die Theorie, den Ursprung des Buches Mormon im traditionellen Manuskript Solomon Spaldings zu sehen, wird wahrscheinlich aufgegeben werden müssen... Mr. Rice, ich selbst und andere verglichen es mit dem Buch Mormon und konnten zwischen den beiden weder im Allgemeinen noch im Detail eine Ähnlichkeit feststellen. Es muss für den Ursprung des Buches Mormon eine andere Erklärung gefunden werden, falls eine Erklärung erforderlich ist.' Siehe auch http://www.solomonspalding.com/docs2/1886Fair.htm#fairchild1.

Oft wird Fairchilds spätere Widerrufung, die von Schroeder (1901) veröffentlicht wurde, nicht erwähnt: 'In Bezug auf das Manuskript Mr. Spauldings, das sich jetzt in der Bibliothek des Oberlin College befindet, habe ich nie erklärt, und ich kenne niemanden, der dies erklären könnte, dass es das einzige Manuskript ist, das Spalding schrieb, oder dass es sicherlich dasjenige sei, was vermutlich der Ursprung des Buches Mormon gewesen ist. Der Verwendung der Aussagen, die von mir ausgingen, als solche, die das Gegenteil vom obigen unterstellen, ist völlig unberechtigt. JAMES H. FAIRCHILD.' Ebenfalls sachdienlich ist die endgültige Aussage von Rice (1886):

 

Das Spaulding-Manuskript, das vor kurzem entdeckt wurde, sich in meinem Besitz befindet und von den Mormonen veröffentlicht wurde, entscheidet in keiner Weise die Frage der Urheberschaft des Buches Mormon oder der Verbindung Spauldings mit dem letzteren. Es zeigt schlüssig, dass dieses Schriftstück Spauldings nicht das Original für das Buch Mormon war – und diesbezüglich nicht mehr und nicht weniger. Es verleiht den Mormonen den Vorsprung, ihre Gegner aufzufordern, zu zeigen oder zu beweisen, dass irgendwelche anderen Spaulding-Manuskripte existierten – und das ist der Punkt an der ganzen Sache. Bis vor kurzem bin ich der Meinung gewesen, dass es keinen fassbaren Beweis gäbe, dass irgendein anderes Erzeugnis Solomon Spauldings, das diese Frage betrifft, als jemals existent gezeigt werden könnte. Aber die Korrespondenz und die Diskussionen, die aus der Veröffentlichung dieses Dokuments erwuchsen, haben meine Zuversicht an diesen Glauben erschüttert und in der Tat eine ziemliche Meinungsänderung in Bezug auf dieses Thema hervorgerufen.

 

Rice' Aussage wurde in 'The Daily Bulletin', Honolulu, 11. März 1886, Bd. IX, Nr. 1273 veröffentlicht. Sie ist online verfügbar unter: http://www.sidneyrigdon.com/dbroadhu/HI/mischawi.htm#031186

 

10 Weniger einflussreich war Taves' Aussage (1984), die sich stark auf die erörterten Methoden Mortons (1978) stützte.

 

11 Ein weiteres Problem bei Larsens Studie ist die Beobachtung, die Burrows (1987) in seiner Studie über Jane Austens Fiktion machte, dass Autoren innerhalb ihrer eigenen Prosa verschiedene Stimmen erschaffen können. Und er hat gesagt, dass Unterschiede zwischen Autoren-'Stimmen' im Allgemeinen geringer sind als jene zwischen verschiedenen Autoren.

 

12 Die Daten, die hier zitiert wurden, wurden aus der Kollektion der Early American Fiction (1789-1875) entnommen, die von Chadwyck-Healey (2000) veröffentlicht wurde.

 

13 Siehe auch, Hilton (1988).

 

14 Es sind mindestens drei verschiedene Versionen von Hiltons 'On Verifying Wordprint Studies: Book of Mormon Authorship' verfügbar. Eine Version kann man als undatierte PDF-Datei im Online-BYU-Studies-Archiv finden; siehe http://byustudies.byu.edu/. Eine weitere Kopie kann erworben werden, obwohl sie in der Harold-B.-Lee-Bibliothek der Brigham-Young-Universität unter Hilton, J. L. 'Book of Mormon „Word Print“ measurements using „wrap-around“ block counting', FARMS, zu finden ist. FARMS, die Foundation for Ancient Research and Mormon Studies, wurde vor kurzem umbenannt in 'The Maxwell Institute for Religious Scholarship' und befindet sich an der Brigham-Young-Universität. Eine dritte Quelle ist ein Buch, das vor kurzem von FARMS mit dem Titel Book of Mormon Authorship Revisited: The Evidence for Ancient Origins veröffentlicht wurde. Siehe Kapitel 9: 'On Verifying Wordprint Studies: Book of Mormon Authorship', S. 225-53.

 

15 Man könnte argumentieren, dass Hiltons Entscheidung, diese biblischen Abschnitte zu entfernen, vernünftig war, da er davon ausging, dass die Autoren, die er testete, diese Abschnitten nicht hätten geschrieben haben können. In unserer Analyse belassen wir diese Abschnitte als zusätzlichen Test unserer Methode. Eine ausführliche Erklärung wird im 'Methode'-Abschnitt dieses Artikels geliefert.

 

16 Joanna Southcott war eine selbernannte Prophetin des späten 18. Jahrhunderts ohne Verbindung zum Buch Mormon. Sie wurde von Holmes als eine Joseph Smith ähnliche Figur ausgewählt, die man für Vergleichszwecke in seiner Analyse verwenden könnte.

 

17 Siehe http://www.lightplanet.com/mormons/people/joseph_smith/writings.html

 

18 Wir sind uns der Einwände bewusst, die gegen das gesamte Konzept der 'Urheberschaft' vorgebracht werden, Einwände, die von Theoretikern wie Stanley Fish und Roland Barthes vorgebracht werden, die verkündet haben, dass die Idee von der 'Urheberschaft' beschädigt oder 'tot' ist. Es ist nicht unsere Absicht, in diese höchst theoretischen Diskussionen einzusteigen, sondern wir gehen lieber von der Annahme aus, dass Schreiber tatsächlich Dokumente schreiben und dass die Dokumente, die sie schreiben, mit angemessenen Beweisen vernünftig ihren Autoren zugeordnet werden können. Im Falle Joseph Smiths glauben wir nicht, dass nicht einmal die kleine Zahl von Briefen, die in seiner Handschrift geschrieben wurden, ihm leidlich zugesprochen werden können. Vielmehr, sollten wir die Verlässlichkeit dieser wenigen Briefe zugestehen, so hätten wir immer noch nicht genügend Text für eine reichliche Probe bekannter Urheberschaft. Dies ist ein bedauerlicher Umstand und wir hoffen, dass verlässliches Material in der Zukunft für ein zusätzliches Austesten zugänglich gemacht werden wird.

 

19 Abschnitte 35, 37, 40, 44, 71, 73, 76 und 100 zu Smith und Rigdon und die Abschnitte 6, 7, 13, 18, 24, 26 und 110 zu Smith und Cowdery.

 

20 In einem anderen Papier, dass ebenfalls 1991 veröffentlicht wurde, schloss Holmes das Buch Abraham zusammen mit Lehre und Bündnisse mit ein, um Smiths 'prophetische' Stimme daraus zu entwickeln. Die Probleme, die wir bei Lehre und Bündnisse identifizieren, sind ähnlich im Buch Abraham.

 

21 Das Auswählen von angemessenen Kontrollmitteln, die in Verbindung mit dem Buch Mormon zu verwenden wären, war keine unbedeutende Sache. Die Überlegungen für unsere Auswahl werden im Abschnitt 'Quellenauswahl' dieses Artikels geschildert.

 

22 Genauer gesagt funktioniert NSC, indem ein Vektor von 'durchschnittlichen Worthäufigkeiten' für jeden Autoren eingespeist und dieser Vektor in die Richtung aller durchschnittlichen Worthäufigkeiten quer durch alle Autoren geschrumpft wird, um die Verschiedenheit zu reduzieren und eine Überanpassung der Daten zu vermeiden. Ein Test-Probensatz wird dann klassifiziert, indem sein Unterschied zum Worthäufigkeitsvektor für jeden bekannten Autor berechnet wird, während das Wissen über die Abweichung für jeden Autor einverleibt wird.

 

23 Siehe auch: http://www-stat.stanford.edu/~tibs/PAM/index.html

 

24 Anfang Juli 1828 verlor Smith die ersten 116 Seiten seiner angeblichen Übersetzung von den eingravierten Goldplatten. Vor diesem Verlust behauptete Smith, die Platten mittels des 'Urim und Thummims' übersetzt zu haben, einem hebräischen Werkzeug der Weissagung, das aus einem Paar Steinen bestand, die an einer Brustplatte befestigt und in einer Gestalt verbunden waren, die einer großen Brille ähnelte. Als Smith die angebliche Übersetzung nach dem Verlust der 116 Seiten wieder aufnahm, diktierte er aber Berichten gemäß alle 582 Seiten des Buches Mormon von 1830 (einschließlich der Abschnitte, die wörtlich aus dem Buch Jesaja zitiert wurden), indem er in einen Hut starrte, in den er einen 'Seherstein' gelegt hatte, der ihm gestattete, die Wörter auf Englisch zu 'sehen' und somit von den Goldplatten zu lesen, die angeblich oft versteckt waren, um Diebstahl zu vermeiden. Dieser Seherstein war ein Stein, der zuvor von Smith benutzt wurde, um nach Goldschätzen zu schauen, die angeblich auf den Ländereien örtlicher Farmer vergraben waren, eine Praktik, für die Smith (erfolgreich) gerichtlich verfolgt wurde. Gegen einen Lohn gruben Smith und seine Kameraden nach Schätzen an Orten, die mittels eines Sehersteins identifiziert wurden. Unvermeidlich waren die Schätze verflucht und 'schlüpfrig', was ihre Bergung verhinderte.

 

25 Siehe zum Beispiel: http://scriptures.lds.org/bm/contents

 

26 Es bedarf der Anmerkung, dass wir bei unseren Überkreuzbewertungs-Tests keine Wechselbeziehung zwischen dem, ob ein Autor richtig zugeordnet wurde, und der Länge einer Textprobe beobachteten. Nachdem NSC- und Delta-Autorzuordnungen vorgenommen worden waren, testeten wir weiter die Ergebnisse auf irgendeine Wechselbeziehung zwischen der Größe der Buch-Mormon-Kapitel und dem Autoren, der dem jeweiligen Kapitel zugeordnet wurde. Wieder beobachteten wir keine Wechselbeziehung.

Die Probengrößen variierten wie folgt:

  • Durchschnittliche Probengröße: 1.117 (rangierend von 91-3.752)

  • Durchschnittliche Rigdon-Probengröße: 4.561 (rangierend von 226-17.797)

  • Durchschnittliche Spalding-Probengröße: 2.373 (rangierend von 777-8.515)

  • Durchschnittliche Cowdery-Probengröße: 1.600 (rangierend von 200-10.712)

  • Durchschnittliche Pratt-Probengröße: 3.024 (rangierend von 114-16.468)

  • Durchschnittliche Longfellow-Probengröße: 1.354 (rangierend von 668-2.188)

  • Durchschnittliche Barlow-Probengröße: 5.460 (rangierend von 2.843-6,984)

  • Durchnittliche Jesaja/Maleachi-Probengröße: 554 (rangierend von 134-1.131)

 

27 Zum Beispiel beginnen die Texte Longfellows und Barlows häufig mit dem Wort 'und', genauso wie sie häufig viele kurze Phrasen miteinander verbinden. Auch ist die Verwendung von epischer oder 'biblischer' Sprache mit einem Hang für Wiederholungen offensichtlich.

 

28 Es wurden 50 Novellen von 15 verschiedenen Autoren (12 männlichen, 3 weiblichen) aus der Chadwyck-Healy-Sammlung der amerikanischen Literatur des 19. Jahrhunderts ausgewählt. Die Auswahl basierte allein auf dem Datum der Veröffentlichung (d. h. in zeitlicher Nähe der 1830er-Veröffentlichung des Buches Mormon). Die Gruppen-Dendogramme, die von R erzeugt wurden, kann man in online-gestützten Materialien unter http://purl.stanford.edu/ir:rs276tc2764 finden.

 

29 Es ist den Autoren vorgeschlagen worden, dass die Passagen aus Jesaja und Maleachi, die im Buch Mormon wortwörtlich erscheinen, aus den Autorenkandidaten-Proben entfernt und vielleicht sogar mit ähnlichen Büchern aus der Bibel ersetzt werden könnten. Diese Passagen zu behalten war von uns beabsichtigt und dazu gedacht, als zusätzlicher Test für unsere Methodik zu dienen. Hätte NSC darin versagt, diese Kapitel des Buches Mormon, die bedeutende Mengen entliehenes Material aus Jesaja und/oder Maleachi enthalten, unserer Jesaja/Maleachi-Probe zuzuordnen, dann hätten wir Gründe gehabt, die Effektivität unserer Klassifikation insgesamt in Frage zu stellen. Wie es sich herausstellte, ordnete NSC wirkungsvoll eben dort diese Kapitel Jesaja/Maleachi zu, wo die direkten Ausborgungen subtil waren.

 

30 Alle Daten sind online verfügbar unter http://purl.stanford.edu/ir:rs276tc2764

 

31 Um die Probleme zu vermeiden, die John Burrows (2005) in seiner Studie über Shamela identifizierte, wählt unsere Methode Wörter aus, die allen Autoren gemeinsam sind, und dann, um weniger häufige Wörter zu kontrollieren, die nur für einen Autoren und den Zieltext üblich sein könnten, sichteten wir die Auswahl weiter, bis sie nur Wörter enthielt, die zu einer Rate von 0,1% auftreten. An diesem Punkt ist Hoover (2002) ebenfalls lehrreich. In seiner Analyse von häufigen Wortfolgen siebt Hoover aus der Analyse Wörter heraus, die in einem einzigen Text einmalig sind, und Wörter mit 'offensichtlich besonderer Verteilung' wie jene, die wir fanden: 'god', ye', 'thy' und 'behold'.

 

32 http://cran.r-project.org/

 

33 Die 21 Kapitel aus dem Buch Mormon, die dieselben Wörter in derselben Folge wie Jesaja verwenden oder in leicht verändertem Wortlaut, sind: 1. Nephi 20 (zu 84% mit Jesaja 48 identisch), 1. Nephi 21 (zu 87% mit Jesaja 49 identisch), 2. Nephi 7 (zu 79% mit Jesaja 50 identisch), 2. Nephi 8 (zu 93% mit Jesaja 51 identisch), 2. Nephi 12 (zu 86% mit Jesaja 2 identisch), 2. Nephi 13 (zu 94% mit Jesaja 3 identisch), 2. Nephi 14 (zu 95% mit Jesaja 4 identisch), 2. Nephi 15 (zu 96% mit Jesaja 5 identisch), 2. Nephi 16 (zu 96% mit Jesaja 6 identisch), 2. Nephi 17 (zu 98% mit Jesaja 7 identisch), 2. Nephi 18 (zu 97% mit Jesaja 8 identisch), 2. Nephi 19 (zu 96% mit Jesaja 9 identisch), 2. Nephi 20 (zu 97% mit Jesaja 10 identisch), 2. Nephi 21 (zu 99% mit Jesaja 11 identisch), 2. Nephi 22 (zu 97% mit Jesaja 12 identisch), 2. Nephi 23 (zu 94% mit Jesaja 13 identisch), 2. Nephi 24 (zu 93% mit Jesaja 14 identisch), Mosiah 14 (mit Jesaja 53 identisch), 3. Nephi 22 (mit Jesaja 54 identisch), 3. Nephi 24 (enthält das gesamte Maleachi 3) und 3. Nephi 25 (mit Maleachi 4 identisch).

 

34 ebenda.

 

35 Die 36 Kapitel, von denen man herkömmlich nicht denkt, dass sie von Jesaja/Maleachi herstammen, die mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50% Jesaja/Maleachi zugeordnet werden, sind: 2. Nephi 28, 3. Nephi 9, 2. Nephi 26, 2. Nephi 29, 2. Nephi 3, Ether 4, 3. Nephi 21, 2. Nephi 7, 2. Nephi 27, Helaman 13, 2. Nephi 30, 2. Nephi 4, 3. Nephi 30, 3. Nephi 16, 3. Nephi 20, Mosiah 10, Mosiah 17, Mosiah 20, Jakob 5, Mormon 8, Ether 2, 3. Nephi 27, 2. Nephi 10, 3. Nephi 14, 1. Nephi 11, 1. Nephi 2, 1. Nephi 7, Mosiah 24, Helaman 14, Mosiah 3 und 1. Nephi 13.

 

36 2. Nephi 9, 2.Nephi 27, 2. Nephi 28 und 2. Nephi 30 benutzen sehr stark Jesajas Ausdrucksweise wie 'der Heilige Israels'. 'Der Heilige Israels' erscheint 27 mal in Jesaja, aber nur 5 mal im Rest der Bibel. 2. Nephi 10, 2. Nephi 26, 2. Nephi 27, 2. Nephi 28, 2. Nephi 29, 2. Nephi 30, Jakob 5, 3. Nephi 20 und 3. Nephi 21 sind prophetische Kapitel, die vom Thema der Wiederherstellung handeln und Jesaja auslegen. Auszüge aus Jesaja findet man in 1. Nephi 13, 2. Nephi 26, 2. Nephi 27, 2. Nephi 30, Mosiah 12, 3. Nephi 16, 3. Nephi 20, 3. Nephi 21 und Mormon 8. Vers 20 in 3. Nephi 20 und Vers 23 in Mormon 8 enthalten Ermahnungen, sich an Jesajas Worte zu erinnern oder in ihnen zu forschen. 3. Nephi 14 ist ein Kapitel, das aus dem Neuen Testament (Matthäus 7) geborgt wurde.

 

37 Ethan Smith war Pastor der Congregationalisten-Kirche, die die Familie Oliver Cowderys besuchte.

 

38 Dem Bericht der offiziellen Mormonenkirche gemäß erhielt Smith die Goldplatten, auf denen das Buch Mormon eingraviert war, am 22. September 1827 von einem Engel. Man sagt, dass er seine Übersetzung irgendwann zwischen Dezember 1827 und Februar 1828 begonnen hatte. Mitte Juni 1828 gingen die ersten 116 Seiten des Dokuments verloren. Kurz nach der Fertigstellung der ersten 116 Seiten des Dokuments, nahm Smiths Schreiber Martin Harris das Dokument mit nach Hause, um es seiner Frau zu zeigen. Die Geschichten weichen darin ab, ob die Seiten gestohlen wurden, verloren gingen oder von Harris' Frau vernichtet wurden.

 

39 Die Balkendiagramme, die in Feld B in Abb. 5-10 dargestellt werden, waren von Broadhurst inspiriert und können mit seinen Diagrammen verglichen werden, die online verfügbar sind. Die Zuordnungen, die Dale Broadhurst vornahm, und eine detaillierte Analyse sind verfügbar unter http://solomonspalding.com/SRP/MEDIA/SRPpap16.htm#Alma und http://solomonspalding.com/SRP/SRPpap10.htm

 

40 Siehe http://www.sidneyrigdon.com/vern/vernP0.htm#pg03

 

41 1. Nephi 6, 2. Nephi 32, Mosiah 2, Alma 5, Alma 7, Alma 9, Alma 26, Alma 29, Alma 32, Alma 33, Alma 36, Alma 38, Alma 39, Alma 40, Alma 54, Alma 60, Alma 61, 3. Nephi 12, 3. Nephi 13 und Moroni 1.

 

42 Cowdery war Smiths Hauptschreiber vom 7. April 1829 bis 2. Juni 1829.

 

43 NSC schrieb Alma Kapitel 36 Oliver Cowdery zu. Dieses Kapitel ist ein Chiasmus: eine umgekehrt parallele literarische Form. Edwards (2004) gemäß weist das Muster des Chiasmus, den man in Alma 36 findet 'mit 99,98%iger Sicherheit nach, dass dieser Chiasmus in diesem Buch nach einem Plan in Erscheinung trat und die Hypothese ausschließt, dass er zufällig auftrat'. J. W. Welch (2003) gemäß waren Veröffentlichungen im New-England-Gebiet, die die Verwendung von Chiasmus als biblische literarische Form beschrieben, 1825 'in Buchläden oder bei reisenden Händlern zum Kauf erhältlich'. Während jener Zeitperiode arbeitete Oliver Cowdery als reisender Händler und verkaufte Bücher und Broschüren (Cowdrey et al., 2005).

 

44 Laut History of the Church und Abschnitt 8 der Lehre und Bündnisse (ein weiteres Buch mormonischer Heiliger Schrift), versuchte Cowdery einen Teil des Buches Mormon zu übersetzen, aber hatte nur begrenzten Erfolg. Die History of the Church of Jesus Christ of Latter-day Saints und Lehre und Bündnisse werden Smith zugeschrieben, aber das Ausmaß von Smiths tatsächlichem Beitrag ist unbekannt. Viele historische Berichte und Offenbarungen, die Smith zugeschrieben wurden, wurden von anderen nachträglich geändert und/oder mit anderen, einschließlich Rigdon und Cowdery gemeinsam erstellt.

 

45 1. Nephi 4, 1. Nephi 5, 1. Nephi 11, 1. Nephi 16, 1. Nephi 18, Mosiah 9, Mormon 2, Moroni 2 und Moroni 3.

 

46 Siehe http://www.solomonspalding.com/docs/1901schr.htm und http://solomonspalding.com/docs2/1914Shk1.htm#pgvii

 

47 In Bainbridge beschäftigte sich Rigdon Berichten gemäß mit dem, was 'automatisches Schreiben' zu sein scheint, indem er einen Seance-ähnlichen Prozess anwendete, um das Buch Mormon zu erschaffen. Eine Beschreibung dieses Prozesses wird in einem Brief an den Herausgeber mit dem Titel 'The Mormon Bible' gegeben, der in der New Northwest am 9. September 1880 erschien. Der Brief lautet: 'Wir haben einen Brief von Mr. O. P. Henry, einem Astoria-Abonnenten, erhalten, der in Bezug auf einen Artikel im Oregonian jüngeren Datums in Bezug auf den Ursprung der Mormonenbibel besagt, dass seine Mutter, die immer noch lebt, einige Jahre vor ihrer Heirat im Jahre 1827 in der Familie Sidney Rigdons lebte, dass es in der Familie jemanden, den man heute „Schreibmedium“ nennen würde, auch einige andere an benachbarten Orten gab, und dass die Mormonenbibel von zwei oder drei verschiedenen Pesonen durch eine automatische Macht geschrieben wurde, von der sie glaubten, dass sie direkte Inspiration von Gott war, dieselbe, die die ursprüngliche jüdische Bibel und das christliche Neue Testament erzeugte. Mr. H. glaubt, dass Sidney Rigdon Joseph Smith mit diesen Manuskripten versorgte und dass die Geschichte der „Hieroglyphen“ eine Erfindung war, um die Leichtgläubigen das Mysterium ergreifen zu lassen, dass Rigdon, nachdem er jenseits allen Zweifels erfahren hatte, dass die so genannten Toten mit den Lebenden kommunizieren konnten, sich für angemessen von Jehova autorisiert hielt, unter einer göttlichen Führung eine neue Kirche zu gründen, ähnlich der von Confutius, Moses, Jesus, Mohammed, Swedenborg, Calvin, Luther oder Wesley, und alle glaubten an den Dienst von Geistern und lehrten es. Die New Northwest schenkt Mr. Henrys Idee als Sache von allgemeinem Interesse Raum. Die Öffentlichkeit wird natürlich ihre eigenen Bemerkungen darüber machen und ihre eigenen Schlüsse ziehen (siehe http://www.sidneyrigdon.com/dbroadhu/NW/miscnw04.htm#081680 ).' Dale Broadhurst hat mehrere Aspekte des obigen Berichts bestätigt und zusätzliche historische Beweise zusammengestellt, die nach Bainbridge als wahrscheinlichen Ort der Produktion der 1827er-Version des Buches Mormon weisen. Siehe http://www.sidneyrigdon.com/books/Hnry1942.htm und http://www.sidneyrigdon.com/books/Brew1945.htm

 

48 Siehe http://solomonspalding.com/docs/1882PatA.htm

 

49 Mehrere thematische Ähnlichkeiten zum Buch Mormon sind von Holley (1989), Broadhurst (http://www.sydneyrigdon.com/) und Chandler (http://mormonstudies.com/) vorgeschlagen worden. Tom Donofrio (siehe http://www.mormonstudies.com/early1.htm) hat gezeigt, dass Spaldings Oberlin-Manuskript und das Buch Mormon Phrasen enthalten, die von David Ramsay (1749-1815), einem Freund und Biographen George Washingtons und Autor der History of the American Revolution, entliehen wurden. Sie enthalten auch Phrasen von Mercy Otis Warren (1728-1814), Autor von History of the Rise, Progress and Termination of the American Revolution (1805). Diese geborgten Phrasen konzentrieren sich in Abschnitten über Krieg innerhalb des Buches Alma, wo das Spalding-Signal, das von NSC ausfindig gemacht wurde, am meisten hervorsticht (Abb. 9A und B, besonders Kapitel 138-143). Siehe http://www.mormonstudies.com/early1.htm; http://www.postmormon.org/exp_e/index.php/magazine/pmm_article_full_text/211

 

50 Eine Beschreibung des Joseph-Smith-Papers-Projekt finden Sie hier: http://www.josephsmithpapers.net

 

51 Seit Van Wagoners Biographie Sidney Rigdons von 1994 ist mormonischen Geschichtswissenschaftlern mehr und mehr die Schlüsselrolle bewusst geworden, die Rigdon beim Hervorkommen des Mormonismus gespielt hatte. Zum Beispiel kam vor kurzem Reynolds (2005) zu dem Schluss, dass Rigdon der wahrscheinliche Autor der „Lektionen über Glauben“ war, einer Serie von sieben Lektionen, die zuvor Joseph Smith zugeschrieben wurden. Diese Lektionen spielten bei der Entwicklung der frühen Mormonentheologie eine Schlüsselrolle.

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