Nicht einzigartig

Nicht einzigartig

 

Wir haben gesehen, dass zu Joseph Smiths Zeit viele Leute glaubten, dass die Indianer „direkt von den antiken Hebräern abstammten“. Eine Reihe von Büchern wurde gedruckt, die diese Anschaung aufgriffen. Somit kann man deutlich sehen, dass das Buch Mormon in Bezug auf diese Sache nicht einzigartig ist.

Heute ist diese Idee, dass die Indianer Israeliten sind, fast verworfen worden. Die meisten Wissenschaftler sind der Meinung, dass der Indianer „grundlegend mongolisch“ ist. Das Smithsonian-Institut hat eine Erklärung in Bezug auf den Ursprung der Indianer und das Buch Mormon herausgegeben. Folgendes wurde aus dieser Erklärung entnommen: „2. Der körperliche Typus des amerikanischen Indianers ist grundlegend mongoloid und er ist deutlich mit den Völkern des östlichen, zentralen und nordöstlichen Asien verwandt.“

Die Reaktion der Mormonengelehrten auf wissenschaftliche Aussagen, dass die Indianer „grundlegend mongoloid“ sind, ist sehr interessant gewesen. Franklin S. Harris Jun. erklärte: „Die gewöhnliche Ansicht ist also, dass die Indianer mongolischen Ursprungs sind, was glatte Haare, breite Wangenknochen, usw. bedeutet. Wir können nicht leugnen, dass viele amerikanische Menschen mongolischen Typs sind.“ (The Book of Mormon Message and Evidences, von Franklin S. Harris Jun., Seite 69)

Der Mormonenschreiber Ariel L. Crowley erklärte: „Es ist ohne Frage wahr, dass einige Stämme der amerikanischen Indianer gänzlich oder teilweise mongolische Vorfahren haben. Jede gegenteilige Position würde direkt zwischen die Zähne von überwältigenden Beweisen geraten… kein Missionar der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sollte sagen, dass alle amerikanischen Indianer von Israel abstammen. Auch ist es nicht richtig, zu sagen, dass keine amerikanischen Indianer von mongolischen Ursprüngen herkommen…

Es macht die Kirche für jedes ihrer Mitglieder wenig glaubwürdig, wenn sie gegen Tatsachen streitet.“ (About the Book of Mormon, Seite 142 und 145)

Folgendes findet man in einem Papier, das zum 13. Alljährlichen Symposium für Archäologie der Heiligen Schrift am 1. April 1961 von Joseph E. Vincent präsentiert wurde: „Es gibt Beweise aus vielen Zeiten von vielen Menschen, die Amerika über die Behring-Landbrücke betreten haben, die nicht mit Lehi und seiner Familie gekommen sind. Aber lässt der Durchschnittsmormone dem heutigen Indianer zugestehen, dass er von irgenwelchen anderen Vorfahren herkommt als von Lehi und seinem Sohn Laman? Nein, die meisten nicht… Warum glauben oder wollen unsere Leute glauben, dass alle Indianer Nachkommen Lamans sind, wenn es doch so viele Beweise gibt, die zeigen, dass viel mehr Menschen an unsere Küsten von Nordasien her kamen als je mit Lehi kamen?

 
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