Die Herausforderungen des Buches Mormon IV.

17.      Durch Untersuchung, wissenschaftliche und historische Beweise und archäologische Entdeckungen der nächsten 125 Jahre müssen ihre Behauptungen bestätigt und eine Einzelheit nach der anderen als wahr bewiesen werden, denn viele der Einzelheiten, die Sie in ihre Geschichte einbauen, liegen noch unter der Erdoberfläche Tibets.

 

Es gibt keine archäologischen Plätze, Schriftproben oder Gegenstände, die als nephitisch, lamanitisch oder jareditisch identifiziert werden können. Die HLT-Kirche veröffentlicht nicht einmal eine Karte, die die Orte der Buch-Mormon-Geschichte benennt. Tatsächlich scheinen sie Versuche zu entmutigen, irgendeinen Ort als Buch-Mormon-Schauplatz zu bestimmen. 1978 warnten die Church News der HLT die Mitglieder, sich nicht in Versuche verwickeln zu lassen, herauszufinden, wo die Buch-Mormon-Geschichte stattfand:

 

Die Geographie des Buches Mormon hat einige Leser in einem Ausmaß neugierig gemacht, wie nie zuvor seit seiner Veröffentlichung. Aber warum darüber besorgt sein?...

 

Zu erraten, wo Zarahemla gestanden hatte, kann auf keine Weise etwas zum Glauben von irgendjemandem beitragen. Aber Zweifel in den Köpfen der Leute darüber zu schüren, wo sich der Hügel Cumorah befindet, und somit die Worte des Propheten in Bezug auf den Ort herauszufordern, wo Moroni die Berichte vergrub, ist mit größter Sicherheit schädlich. Und wer hat das Recht im Kopf irgendeines Menschen Zweifel hervor zu rufen?

 

Unsere Position ist es, Glauben aufzubauen, nicht ihn zu schwächen, und Theorien in Bezug auf die Geographie des Buches Mormon können mit großer Sicherheit den Glauben untergraben, wenn man sie wuchern lässt.

 

Warum lassen wir die Dinge nicht verborgen, die der Herr verborgen hat? Wenn er die Geographie des Buches Mormon offenbart haben möchte, Er wird es durch Seinen Propheten tun und nicht durch irgendeinen Schreiber, der die Welt trotz seines äußersten Mangels an Inspiration über diesen Punkt erleuchten möchte. (Deseret News, 29. Juli 1978, Kirchennachrichtenteil, S. 16 und Where is Cumorah?)

 

Dieser HLT-Leitartikel lässt uns mit einigen Fragen zurück:

 

1.      Wenn das Buch Mormon historische Ereignisse und Orte wiedergibt, warum würde es den „Glauben untergraben“, nach diesen Plätzen zu suchen? Forscher unternehmen archäologische Studien für biblische Orte, warum nicht für die HLT-Schriften?

 

Gemäß der Herausforderung Nummer 17 hat es den Anschein, dass wissenschaftliches Überprüfen der Buch-Mormon-Geographie willkommen ist. Jedoch schrecken die HLT-Kirchenführer davon ab. In einem neuen HLT-Studenten-Handbuch befindet sich eine theoretische Karte von verschiedenen Buch-Mormon-Plätzen. Die Überschrift erklärt aber:

 

Es sollten keine Bemühungen unternommen werden, Punkte auf dieser Karte an Hand von irgendwelchen existierenden geographischen Orten zu identifizieren. (Book of Mormon Student Manual: Religion 121 and 122, 1996, S. 163)

 

Sie wissen offensichtlich, dass die Buch-Mormon-Schauplätze nicht in die Geographie Amerikas passen.

 

2.      Heutige Ausgaben der HLT-Schriften enthalten Karten von der Wanderung der HLT-Kirche durch Amerika. Wenn Karten dem Verständnis für Lehre und Bündnisse helfen, warum wären sie für das Studium des Buches Mormon nicht wichtig?

 

3.      Wenn nur der Prophet die Buch-Mormon-Geographie bestimmen kann, warum tut er es nicht?

 

4.      Wenn der Prophet derjenige ist, der zu diesem Thema das Richtige sagen kann, sollte dann nicht Joseph Smiths Erklärung, dass Lehi in Chile landete, maßgebend sein? (Siehe www.irr.org/mit/bomarch1.html)

 

5.      Sind die BYU-Gelehrten nicht diejenigen, von denen man sagt, dass sie dem Standort des Hügels Cumorah den Kampf ansagen? Was haben dann also Spekulationen der BYU-Gelehrten über die Geographie für einen Wert? (Siehe http://tinyurl.com/p7hwq)

 

Eine der offiziellen Webseiten der HLT-Kirche unterstützt immer noch den Hügel in New York als den Ort, wo Moroni die Platten vergrub. Siehe (www.hillcumorah.org/cumorah.asp)

 

 

18.       Sie müssen es jeder Nation, Rasse, Zunge und jedem veröffentlichen und verkünden, dass es das Wort Gottes und ein zweiter Zeuge für den Herrn Jesus Christus ist.

 

Andere Bücher haben dasselbe getan. James Strang, einer der Beansprucher der Nachfolge Joseph Smiths, behauptete göttliche Offenbarung zu haben. Strang verkündete, dass

 

er um 5:30 Uhr am 27. Juni 1844 – genau der Augenblick des Todes Joseph Smiths – von einem Engel besucht und als Smiths Nachfolger gesalbt wurde. ("God Has Made Us A Kingdom": James Strang and the Midwest Mormons, von Vickie C. Speek, 2006, S. 22)

 

Später behauptete Strang einen vergrabenen Bericht gefunden zu haben. Vickie Speek erklärt:

 

Am 1. September 1845 erzählte Strang Anhängern, dass er durch Offenbarung von einigen antiken Messingplatten erfahren hätte, die an einem Hang in der Nähe vergraben wären. Er behauptete, dass ein Engel vor ihm erschien und ihm die Platten in einer Vision zeigte und ihm seinen eigenen Urim und Thummim übergab, um die Berichte zu übersetzen. ("God has Made Us a Kingdom," S. 24)

 

Mehr Information über James Strang finden Sie hier (www.vorsoft.com/faith/calendar/strang.htm).

 

 

19.      Das Buch darf keine absurden, unmöglichen oder widersprüchlichen Aussagen enthalten. Ihre Geschichte darf keine Aussage enthalten, die sich mit irgendeiner anderen Aussage anderswo im Band widerspricht.

 

Es gibt viele Absurditäten im Buch Mormon, wie die Geschichte von den jareditischen Barkassen in Ether 2:16-21 und Kapitel 6.

 

Gemäß dem Buch Mormon wurde nach der Zeit des Turmes zu Babel Jared und seinem Bruder gesagt, zusammen mit der erweiterten Familie „Barkassen“ zu bauen, um sie aus dem Nahen Osten ins Verheißene Land (Amerika) zu bringen. Diese acht Barkassen waren zu „klein“ und „auf dem Wasser zu leicht“. Sie sollten die „Länge eines Baumes“ haben und „dicht wie ein Gefäß“ sein. Zuerst gab Gott keine Anweisungen in Bezug auf Licht und Belüftung. Aber der Bruder Jareds trug es Ihm vor und der Herr gab Anweisungen:

 

Du sollst oben ein Loch hinein machen und auch unten; und wenn du zu wenig Luft hast, sollst du das Loch öffnen und Luft hereinlassen. Und wenn die Wasser über dich kommen, dann sollst du das Loch schließen, damit ihr nicht in der Flut umkommt. (Ether 2:20)

 

Man fragt sich, wie lange sie atmen konnten, abgesehen von den Druckproblemen mit dem versiegelten Boot und „in den Meerestiefen verschlungen“ (Ether 2:25)? Dies klingt wie moderne U-Boot-Eigenschaften. Auch, wann braucht man ein Loch im Boden? Kippte das Boot um, dass es zwei Löcher erforderte? Wie transportiert man Menschen, Vieh, Wasser und Nahrung in einem rotierenden Fahrzeug?

 

Dann klagte der Bruder Jareds, dass es in den Barkassen kein Licht gäbe. Der Herr wies ihn an, sie könnten „keine Fenster haben, denn sie würden in Stücke zerbrechen“ (Ether 2:23). Erinnern Sie sich, dies trug sich angeblich vor Tausenden von Jahren zu, bevor es Glasfenster gab.

 

Der Bruder Jareds schlug dann Gott vor, sechzehn Steine zu berühren, „aus einem Felsen geschmolzen“, um sie „durchsichtig wie Glas“ zu machen, um für Licht in den Barkassen zu sorgen (Ether 3:1-2). Dadurch hatten sie zwei Steinlichter für jedes Boot voller Menschen, Tiere und Vorräte.

 

Als nächstes erhielten sie Anweisungen, „alle Arten von Nahrung“ für sich und „Futter für ihr Klein- und Großvieh und alle Tiere oder Vögel, die sie mitnehmen würden“ vorzubereiten. (Ether 6:4) Wie konnten sie auf acht kleinen Barkassen von der Länge eines Baumes Platz haben, Nahrung und Frischwasser für eine Reise, die ein Jahr dauern würde?

 

Man fragt sich, wie diese acht kleinen Barkassen zusammenbleiben und auf Kurs bleiben konnten? Es wurden keine Anweisungen darüber gegeben, mit welchen Mitteln die Fahrzeuge zu steuern waren, die „leicht“ waren und „dicht wie ein Gefäß“, dennoch wurden sie von rasenden Winden getrieben und zeitweise „in den Tiefen des Meeres begraben“. Erstaunlich, dass alle acht Barkassen an derselben Stelle zur gleichen Zeit ankamen. Diese schreckliche Reise wird wie folgt zusammengefasst:

 

Und so wurden sie dreihundertvierundvierzig Tage lang auf dem Wasser fortgetrieben. (Ether 6:11)

 

Keine solche Reise hätte man vor Tausenden von Jahren unternehmen können.

 

Der Bericht über die Enthauptung von Shiz (Ether 15:29-31) ist gleichermaßen unglaublich. Angeblich kam die jaredische Zivilisation zum Ende bei einer fürchterlichen Schlacht beim Hügel Ramah, in die Millionen von Menschen verwickelt waren. Die Nephiten und Lamaniten wählten später genau den Ort für ihre letzte Schlacht aus, der Hügel Cumorah genannt wurde.

 

Die letzten beiden Gegner waren Shiz und Coriantumr. Nachdem Coriantumr Shiz enthauptet hatte, „erhob sich Shiz auf seine Hände und fiel; und nachdem er nach Atem gerungen hatte, starb er“. Rang sein Kopf um Luft oder sein Körper? Jede Situation ist unmöglich.

 

Ein wichtiges Beispiel von anachronistischen Widersprüchen im Buch Mormon findet man in der Verwendung des Namens „Jesus Christus“. Ungefähr um 550 v. Chr. offenbarte ein Engel Jakob, dem Bruder Nephis, dass der Erlöser „Christus“ heißen würde (2. Nephi 10:3).

 

Hiernach hatte Nephi ihm offenbart, dass „Jesus der Christus ist“ (2. Nephi 26:12). Gemäß der ersten Ausgabe des Buches Mormon wusste Nephi diesen Namen schon Jahre zuvor:

Und eine große und schreckliche Kluft trennt sie; nämlich das Wort der Gerechtigkeit des ewigen Gottes, und Jesus Christus, der das Lamm Gottes ist… (Buch Mormon, Ausgabe von 1830, Seite 28)

 

Da das Buch Mormon erklärt, dass der Name zuerst Jakob bekannt gemacht wurde, danach Nephi, musste Joseph Smith die Worte “Jesus Christus” in “Messias” in der zweiten Ausgabe umändern. Somit lesen wir in der Ausgabe von 1981:

 

Und eine große und schreckliche Kluft trennt sie; nämlich das Wort der Gerechtigkeit des ewigen Gottes und des Messias, der das Lamm Gottes ist… (Buch Mormon, 1. Nephi 12:18)

 

Diese Änderung erlaubt Nephi, sich auf den “Messias” zu beziehen, ohne seinen Namen zu gebrauchen, und überlässt es Jakob, es später zu offenbaren, dass der Messias „Christus“ genannt werden würde.

 

Derselbe Fehler wird gemacht, als König Benjamin (ca. 124 v. Chr.) seinem Volk offenbarte, dass der Name des Messias „Jesus Christus“ (Mosiah 3:8) sein würde. Gemäß der Buch-Mormon-Chronologie wäre dieser Name Hunderte von Jahren bekannt gewesen, da er früher Jakob und Nephi offenbart worden ist. (siehe Salt Lake City Messenger, Nr. 74)

 

Tatsächlich war er schon den Jarediten Hunderte von Jahren vor Jakob und Nephi offenbart worden. Im Bericht der Jarediten befindet sich ein Bericht, wie Jesus dem Bruder Jareds erschien:

 

Sieh, ich bin es, der seit Grundlegung der Welt bereitet war, mein Volk zu erlösen. Sieh, ich bin Jesus Christus. Ich bin der Vater und der Sohn. (Ether 3:14)

 

 

20.      Viele Theorien und Ideen bezüglich des Ursprungs müssen aufkommen und nach Entdecken und Untersuchen der Tatsachen müssen sie fehlschlagen. Sie haben behauptet, dass Ihr Wissen göttlichen Ursprungs ist, und diese Behauptung bleibt als die einzig mögliche Erklärung bestehen. Diese Erklärung darf nicht schwächer werden, während die Zeiten vergehen, aber sie sollte eigentlich bis zu dem Punkt an Stärke gewinnnen, wo sie zur einzigen logischen Erklärung wird.

 

Das Buch Mormon ist durch Studien von Nicht-HLT-Gelehrten weniger glaubwürdig geworden und nicht mehr.

 

Das Buch Mormon erzählt von drei Wanderungen nach Amerika, ein Land, dass für diese Völker reserviert wurde. Es erwähnt nie andere Gruppen, die das Land vor der Ankunft der Buch-Mormon-Völker bewohnt hatten. Dennoch zeigt die DNA der amerikanischen Indianer, dass 99,6 % von Asiaten, nicht von Israeliten abstammen. Mehr Information zu den DNA-Problemen finden Sie im Salt Lake City Messenger, Nr. 103 und in dem Buch Losing a Lost Tribe, von Dr. Simon Southerton. Wegen anderer Probleme siehe (www.lds-mormon.com/bomquest.shtml).

 

 

21.      Ihr Bericht muss viele Bibelprophezeiungen erfüllen, sogar über die genaue Art und Weise, wie er hervorkommen wird, wem er übergeben wird, seinen Zweck und seine Ausführungen.

 

Kein Bibelgelehrter sieht das Buch Mormon als Erfüllung einer Prophezeiung an. Mormonen zitieren oft Hesekiel 37:15-21 als Prophezeiung in Bezug auf das Buch Mormon. Der Mormonismus behauptet, dass die zwei Hölzer sich auf die Bibel und das Buch Mormon beziehen. Das Kapitel liefert seine eigene Auslegung über diese Passage. Damals war Israel in zwei Gruppen geteilt. Vers 18 erklärt, dass die Leute nach einer Auslegung der zusammengeführten Hölzer fragen werden. In den Versen 19-22 verkündet der Herr, dass das nördliche und das südliche Reich Israels zu einer Nation zusammengeführt werden wird. Es ist eine Verheißung des Herrn in Bezug auf die Wiederherstellung Israels. Siehe Book of Mormon Overview and (www.mrm.org/articles/the_book_of_mormon).

 

 

22.      Rufen Sie einen Engel vom Himmel mitten am Tag herunter und lassen Sie ihn vier ehrlichen, würdigen Bürgern Ihrer Gemeinde bezeugen, dass der Bericht das Wort Gottes ist. Diese Zeugen müssen das Zeugnis des Engels der Welt bezeugen, nicht gegen Gewinn oder Vorteil, sondern unter großer Aufopferung und ernstlicher Verfolgung, selbst bis an ihr Sterbebett. Sie müssen dieses Zeugnis auf die Probe stellen, indem Sie zum Feind dieser Männer werden.

 

Die Zeugen zum Buch Mormon waren in Magie und Geldgräberei verwickelt bevor sie das Buch bezeugten. Sie waren nicht die „würdigsten“ Bürger der Gegend. Einige Jahre, nachdem Joseph Smith seine Kirche begann, prangerte er Martin Harris an, einen der drei Zeugen für das Buch Mormon, und nannte ihn sogar einen „bösen Mann“ in zwei verschiedenen Offenbarungen (LuB 3:12-13, 10:6-7). Die anderen beiden Zeugen, Oliver Cowdery und David Whitmer, wurden angeklagt sich vereinigt zu haben

 

Mit einer Bande von Fälschern, Dieben, Lügnern und Betrügern der schlimmsten Sorte, um zu hintergehen, zu täuschen und die Heiligen um ihres Eigentums zu betrügen,… (Brief zitiert in Senate Document 189, 15. Feb. 1841, S. 6-9)

 

Da Smith selbst Vertrauen in diese Männer verlor, warum sollte irgendjemand heute ihrem Zeugnis über eine Engelvision vertrauen? Mehr über die Zeugen siehe Kapitel 5 unseres Buches The Changing World of Mormonism.

 

Andere Bewegungen wie die Shaker und Strangiten haben behauptet, Offenbarungen, Engelbesuche gehabt zu haben und verschiedene Zeugen aufgelistet. In der Tat schloss sich Martin Harris beiden dieser Gruppen an. (Changing World, Kapitel 5, S.100-101)

 

Außerdem haben viele Katholiken und Protestanten von Visionen berichtet. Zwei berühmte katholische Visionen waren das Erscheinen Marias im Jahre 1531 Juan Diego in Mexiko gegenüber und ihr Erscheinen im Jahre 1858 Bernadette zu Lourdes gegenüber. Zwei Protestanten, die behaupteten Visionen von Christus gehabt zu haben, waren Rev. Elias Smith im Jahre 1816 und Asa Wild im Jahre 1823 (Changing World of Mormonism, S. 159-160). Somit ist Smiths Behauptung von Visionen nicht so einzigartig wie viele HLT-Leute glauben.

 

 

23.      Tausende von großen Männern, intellektuellen Riesen, nationale und internationale Persönlichkeiten und Gelehrten seit 165 Jahren müssen Ihren Geschichtsbericht und seine Lehren selbst bis zu dem Punkt akzeptieren, dass sie lieber ihr Leben niederlegen als ihr Zeugnis darüber verleugnen.

 

Dies könnte gleichermaßen auf Katholiken, Protestanten, Muslime, Juden, Hindus usw. angewendet werden. Siehe die Antworten zu den Punkten 2 und 3.

 

 

24.      Sie müssen folgende Verheißung in Ihren Bericht einbeziehen: “Und wenn ihr diese Dinge empfangt, möchte ich euch ermahnen, Gott, den ewigen Vater, im Namen Christi zu fragen, ob diese Dinge wahr sind oder nicht; und wenn ihr mit aufrichtigem Herzen und festem Vorsatz fragt und Glauben an Christus habt, dann wird er euch deren Wahrheit durch die Macht des Heiligen Geistes offenbaren.

 

Diese Herausforderung versorgt die Mormonen mit einer tröstenden Erklärung, falls jemand nicht dieselbe Bestätigung wie sie erhält. Wenn Sie über das Buch Mormon beten, aber kein Zeugnis im Herzen empfangen, dass es wahr ist, dann haben Sie nicht mit „einem aufrichtigen Herzen“ gebetet. Die Heiligen der Letzten Tage scheinen nichts von den Tausenden von Leuten zu wissen, die behaupten, aufrichtig über unsere religiösen Texte gebetet zu haben und gleichermaßen überzeugt sind, dass sie die Wahrheit gefunden haben. Gebet allein ist nicht genug, um sicher zu gehen, dass man nicht irregeleitet ist. Es hat den Buch-Mormon-Zeugen Martin Harris nicht abgehalten, von den Shakern und von James Strang ein eben solches Zeugnis zu erlangen.

 

 

25.      Missionare müssen der Welt die nächsten 165 Jahre berichten, dass sie wissen, dass der Bericht wahr ist, weil sie die Verheißung auf die Probe gestellt haben und sie für wahr befunden haben. Die Wahrheit darüber wurde ihnen durch die Macht des Heiligen Geistes kundgetan.

 

Christliche Missionare haben ihren Glauben und ihr Leben seit fast 2000 Jahren eingesetzt. Man muss nur Fox's Book of Martyrs (www.ccel.org/f/foxe/martyrs/home.html) lesen, um Beispiele zu bekommen.

 

 

26.      Mehr als 52.900 [diese Zahl ist in anderen Kopien eine andere] kompetente Verkäufer müssen so von ihrem Buch begeistert sein, dass sie freudig zwei oder mehr Jahre ihres Lebens hergeben, um es in alle Teile der Welt zu verteilen. Sie zahlen nicht nur selbst für ihren Unterhalt während dieser Jahre, sondern sie kehren zurück und geben Zeugnis, dass die verbrachte Zeit eines ihrer Höhepunkte ihres Lebens bleiben wird. Sie bekommen für ihre Bemühungen keine Gegenleistung, aber die Freude Ihr Buch mit anderen geteilt zu haben.

 

Die Anzahl der verpflichteten Anhänger garantiert nicht, dass die Bewegung die Wahrheit hat. Auch kommen nicht alle HLT-Missionare für ihre sämtlichen Ausgaben auf. Die HLT-Kirche hat einen allgemeinen Missionarsfond, um denen zu helfen, die nicht in der Lage sind, eine Mission zu bezahlen. Inwiefern ist dies anders als bei jeder anderen christlichen Missionarsgesellschaft, wo Fonds bestehen, um Missionare auszusenden? Dies stellt ein großes Opfer seitens der christlichen Missionare dar, die im Allgemeinen Jahre im College verbracht haben, um sich auf solch eine Berufung vorzubereiten. Außerdem tun sie es als lebenslange Verpflichtung, nicht nur für zwei Jahre.

 

 

 

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