LEHI IM PAZIFIK

LEHI IM PAZIFIK

 

MACHTVOLLE NEUE BEWEISE FÜR DAS BUCH MORMON

 

von L. Dwayne Samuelson

 

(übersetzt von Manfred Trzoska)

 

Einleitung

 

Die Reise von Lehis kleiner Gruppe in das verheißene Land in dem Schiff, das sie unter göttlicher Anweisung gebaut hatten, wird im heiligen Bericht nur sehr kurz abgedeckt: Sie stachen in 1. Nephi 18:8 in See und kamen 15 kurze Verse später bei 18:23 an. Die einzige detaillierte Information über die Reise ist der Streit um die Vormacht zwischen Nephi und seinen beiden älteren Brüdern und die Probleme mit dem Liahona (dem göttlichen Kompass), die durch ihre Rebellion verursacht wurden. Man würde gern wissen, welchen Weg diese göttlich geführten Pilger folgten, aber der heilige Bericht schweigt darüber. Wir können nur vermuten, dass ihre Route von Arabien aus ostwärts an die westliche Küste Amerikas verlief.

Nun sind wir aber als Folge linguistischer, soziologischer und archäologischer Forschung in der Lage, vorläufige Hinweise zu liefern, die diese Frage beantworten; eine, die den Durchbruch bringt und der klassischen Studie Lehi in The Desert von Dr. Hugh Nibley folgt. Wir glauben jetzt, dass wir Lehis exakte Route über den Pazifik verfolgen können, indem wir ähnliche Techniken anwenden, die jene Orte in Arabien ausfindig gemacht haben, die eindeutige Spuren von Lehis Reise auf dem Festland auf seiner langen Reise nach Amerika aufweisen.

Obwohl der Text des Buches Mormon keine Begegnungen mit arabischen Bewohnern erwähnt, haben Gelehrte an der BYU und von FARMS Beweise gefunden, die Lehis Anwesenheit dort beweisen, nämlich in dem Beerdigungsort „NHM“ (im Buch Mormon in 1. Nephi 16:34 erwähnt) und in dem Volk, das den Namen „Lihy-iten“ angenommen hatte und die sich offensichtlich durch Lehi, zum Judentum bekehrten, während er durch sie hindurch reiste.

Ebenso können ähnliche Spuren von Lehis Reise überall im Pazifik gefunden werden, die uns erlauben, seinen Reiseweg mit großer Genauigkeit zu bestimmen.

Es wird bei nachfolgender Erörterung hilfreich sein, wenn der Leser eine detaillierte Karte von Südostasien und dem Pazifischen Ozean zur Hand hat.

 

 

Lehis Route über den Pazifik

 

Die Lehi-Gruppe hatte zweifellos ausreichend Vorräte an Bord, einschließlich Trinkwasser, um die Notwendigkeit eines Landganges in Indien zu vermeiden. Aber nachdem sie die Bucht von Bengelen überquert hatten, kamen sie an die Küste eines Eilandes in einer Inselgruppe, die immer noch den Namen trägt, den sie ihr gegeben haben müssen: die Andamanen, praktisch identisch mit dem Namen, der der Heimat Vater Adams gegeben wurde: Adam Ondi-Ahman (siehe LuB 78:15, 107:53-57, 116:1). Kein nichtmormonischer Gelehrter ist in der Lage gewesen festzustellen, wie dieser antike amerikanische Name zum Namen von Inseln in der Bucht von Bengalen wurde. Lehi kannte offensichtlich den Namen und übertrug ihn auf diese Inseln aus Dankbarkeit dafür, dass Gott sie dorthin geführt hatte, um die Vorräte aufzufrischen. Sie müssten ihnen wahrhaft wie der Garten Eden vorgekommen sein, wo Vater Adam lebte!

Wir können Lehis Gruppe folgen, während sie irgendwie nach Süden segelten, die Öffnung zur Straße von Malakka (darüber später mehr) passierten, um der Südküste Sumatras zu folgen. Der Name dieser großen Insel wurde wahrscheinlich gewählt, um die Loyalität Sams gegenüber seinem Bruder Nephi und Sams Verteidigung Nephis gegen die rebellischen Laman und Lemuel widerzuspiegeln, da der Name aus dem Namen „Sam“ und dem hebräischen Wort „athar“, was „erbitten, drängen“ bedeutet, zusammengesetzt zu sein scheint. Es ist wahrscheinlich, dass irgendwo auf oder in der Nähe dieser Insel Sam die älteren Brüder drängte, Nephi zu gehorchen. Somit bedeutet der Name „Sam drängte [hier]“.

Die nächste Insel, auf die sie direkt östlich von Sumatra treffen würden, ist Java, offensichtlich von der lehitischen Gruppe nach ihrem Gott Jehovah benannt. Es ist wahrscheinlich, dass Lehi hier Gottesdienst abhielt und Legenden dieser Insel von antiken Besuchern sprechen, die Altäre bauten und andere Götter anbeteten und dann wieder verschwanden. Der Name der größten Stadt der Insel, Jakarta oder Djakarta, spiegelt dies immer noch wieder, denn er ist aus 'Jehu' („Jehovah“) und dem hebräischen Wort 'karath' gebildet, was „geloben“ bedeutet. Es ist also wahrscheinlich, dass diese Stadt auf dem Flecken gebaut wurde, wo Lehi und seine Gruppe ihre Bündnisse mit Jehovah erneuerten.

Die Küste ostwärts zur nächsten Insel folgend finden wir wieder Lehis Fußstapfen, da der Name der Insel Timor ist, was offensichtlich das hebräische Wort „timmorah“ ist, was „Palme“ bedeutet, wegen der zahlreichen Palmen, die Lehi dort vorfand.

Von Timor aus folgte die Gruppe der Südküste Papuas (Neu-Guineas) und dieser Name stammt wahrscheinlich von dem hebräischen Wort „po“, was „dort, auf der anderen Seite“ bedeutet, und „puach“, was „blasen, in eine Schlinge bringen“ bedeutet. Es ist wahrscheinlich, dass sie bei der Überquerung der Arafura-See Probleme mit den stürmischen Winden hatten und „dort“ gestrandet sein könnten. An der Ostspitze Papuas befindet sich ein Ort, der „Samarai“ genannt wird und der wahrscheinlich wieder auf die genaue Stelle hinweist, wo die Lehiten an Land gingen, da der Name eine Kombination aus Sam (Lehis Sohn) und dem hebräischen „ar“ („Stadt“) ist.

Als Nächstes finden wir in den Solomon-Inseln Spuren der Lehiten. Historiker haben traditionell angenommen, dass der Name von einem spanischen Eroberer gegeben wurde, der später diese Insel entdeckte. Aber es ist ebenso wahrscheinlich, dass der Spanier den Namen von den Eingeborenen erfuhr, die sich von Lehis Besuch her daran erinnerten, als er die Insel nach dem großen König Israels benannte.

Der nächste Halt für die Lehiten war eindeutig Fiji. Sie waren wahrscheinlich gezwungen, wegen der Stürme auf dem Meer dort zu landen, da der Name von Fijis größter Stadt und heutiger Hauptstadt „Suva“ ist, was eindeutig das hebräische Wort „supha“ ist und „Sturm, Wirbelwind“ bedeutet.

Das winzige Eiland Niuafo'ou, zwischen Fiji und Samoa, wurde wahrscheinlich nach Nephi benannt. Die Ähnlichkeit ist offensichtlich.

Während sich die Lehi-Gruppe ostwärts nach Samoa bewegte, hinterließen sie hier einen dauerhaften Einfluss. Als erstes im Namen der Inselgruppe, der wieder Lehis Sohn Sam ehrte, während der Rest des Namens vermutlich vom hebräischen „ohel“ stammt und „Zelt, Tabernakel“ bedeutet. Somit ist es wahrscheinlich, dass sich hier ein vorübergehender Rastplatz befand, der „Sams Zelte“ genannt wurde. Noch bezeichnender ist die starke Akzeptanz, die das Evangelium hier erfuhr, seit die HLT-Missionare das erste Mal die Inseln betraten, offensichtlich wegen der schwachen Erinnerungen der Samoaner an die Belehrungen des großen Propheten aus Jerusalem, während er sich unter ihren Vorfahren befand. Der Name der samoanischen Stadt Apia stammt vermutlich vom hebräischen „aph“ („auch“) und „jehu“ („Jehovah“); somit haben wir die Bedeutung „auch [hier] ist Jehovah!“

Samoa verlassend machten die Lehiten bei Bora Bora in den Gesellschaftsinseln halt, die die erste große Insel der Gruppe ist (die größte ist Tahiti). Dies war offensichtlich hauptsächlich ein Halt, um Trinkwasservorräte aufzufrischen (wir können vermuten, dass Gott ihnen die große Entfernung über den Ozean offenbart hatte, die noch verblieb, ohne mit Leichtigkeit eine Insel finden zu können), da der Name aus zwei hebräischen Wörtern besteht, die fast identisch klingen mit dem hebräischen 'bor' (beth, resh), was „rein, sauber“ bedeutet, und 'bor' (beth, vav, resh) bedeutet „Brunnen, Zisterne“. Somit hat auch diese Insel einen hebräischen Namen, und er bedeutet „reiner Brunnen [von Wasser]“!

Von Tahiti bis nach Amerika befindet sich weit und breit nur Ozean und Lehis Gruppe konnte offensichtlich dort keine so deutlichen Spuren hinterlassen wie in den westlicheren Inseln. Es wäre reine Spekulation, anzunehmen, dass die Insel Morane, mehrere hundert Meilen SSO von Tahiti, ein Halteort war und der Name von den Lehiten angenommen wurde, um am Ende ihrer Geschichte als „Moroni“ zu erscheinen. Man könnte auch spekulieren, dass der Name Peru die Wurzel im hebräischen Wort 'perudoth' („Samen“) hat und die Freude der Gruppe widerspiegelt, als sie dort landete und eine Fülle nützlicher Pflanzen vorfand. Der Name Lima könnte ein Wiederhall des Namens Lemuel sein, ein hebräischer Name, der „zu Gott gehörig“ bedeutet.

 

 

Die Rute der Mulekiten

 

Wir wenden unsere Aufmerksamkeit nun einer anderen Gruppe von jüdischen Flüchtlingen zu, die ebenfalls ihren Weg nach Amerika ungefähr zur selben Zeit wie Lehi gefunden hat: Die Mulekiten. Sie wurden von Mosiah (Omni 1:14) einige Jahrhunderte nach ihrer Ankunft entdeckt. Über ihre Geschichte und ihre Reise nach Amerika ist wenig bekannt, aber jetzt, wenn wir dieselbe Methode anwenden, die uns Lehis Weg über den Pazifik zeigte, können wir auch Muleks Route verfolgen!

Von Arabien aus folgten die Mulekiten wahrscheinlich ungefähr dieselbe Route wie Lehi bis an den westlichen Punkt von Sumatra. An dieser Stelle nahmen die Mulekiten offensichtlich die nördlichere Route entlang der Nordküste, da jene Passage als die Straße von Malakka bekannt ist, mit der Stadt Malakka an ihrer Nordküste (wahrscheinlich ein Landungsort der Mulekiten).

Auch können wir annehmen, dass die Mulekiten auf der Insel Celebes landeten, da dieser Name das hebräische Wort 'keleb' ist und „Hund“ bedeutet – vielleicht wegen der Hunde, die dort vorgefunden wurden. Oder könnte es sein, dass die Mulekiten die Insel nach dem Gestirn Kolob benannten, das sich in der Nähe befindet, wo Gott wohnt?

Wir können annehmen, dass die Mulekiten nach Norden von Celebes in das Molukkische Meer abdrehten – die Namensähnlichkeiten sind erstaunlich! - und den Ozean überquerten und wahrscheinlich auf der Insel Mokil landeten und sie benannten (später wurde er vom ursprünglichen „Mulek“ durch einen sehr gewöhnlichen und wohlbekannten phonetischen Transformationsprozess abgeändert). Es ist wahrscheinlich, dass sie auf Tarawa landeten, das dies das hebräische Wort 'teruah' ist, was „freudevoller Lärm“ oder „Trompetenklang“ bedeutet. Dann setzten sie ihre Reise fort, bis sie das heutige Hawaii erreichten, wo sie wieder ihre Zeichen in Ortsnamen hinterließen. „Hawaii“ ist deutlich eine Abkürzung von „Je-howah“. „Oahu“ ist eine weitere Version desselben Namen Gottes. Und das krönende Beweisstück: Die Insel Molokai ist offensichtlich nach Zedekias Sohn, Mulek, benannt worden!

Die beiden höchsten Berge auf den Inseln Hawaiis sind Mauna Loa und Mauna Kea, von denen die Eingeborenen glaubten, dass sie die Wohnsitze der Götter wären. Ganz klar stammen die Namen vom hebräischen 'maon', was „Wohnort, Wohnung“ bedeutet. „Loa“ ist offensichtlich eine Verhunzung und Abkürzung des hebräischen Wortes für „Gott, Götter“, nämlich 'eloi, elohim', so dass Mauna Loa auf Hebräisch buchstäblich „Wohnsitz der Götter“ bedeutet! Da Mauna Kea ein aktiver Vulkan ist, stammt sein Name vom hebräischen Wort 'kehah', was „Finsternis, rauchend“ bedeutet. Mauna Kea ist somit hebräisch und steht für „rauchender Wohnsitz [der Götter]“!

 

 

Schlussfolgerung

 

Der hebräische Ursprung so vieler Namen in Südostasien und über den gesamten Pazifik kann nur eine Erklärung haben: Hebräisch-sprechende Menschen waren irgendwann einmal dort und gaben den Orten, die sie besuchten, Namen. Die Geschichte kennt keine solche Besuche, nur die Völker, die im Buch Mormon beschrieben werden!

Besonders überzeugend ist im Vergleich dieser beiden Routen, wie deutlich sich jede auf ihrem eigenen Weg darstellt. Auf Muleks Route werden keine „Lehi“-Namen gefunden und keine „Mulek“-Namen auf Lehis Route. Somit bestätigt jede die andere und jede Route versetzt die Reisenden genau dorthin, wo der Bericht sag, dass sie landeten: Lehi im „südlichen Land“ und Mulek im „nördlichen Land“ (Helaman 6:10).

Natürlich wird dies keinen Skeptiker überzeugen. Die wirkliche Macht, von dem Buch Mormon zu überzeugen, kommt durch den Geist und nicht durch Karten und Ortsnamen. (Siehe Moroni 10:4)

 

 

Der Artikel „Lehi im Pazifik“ ist reiner Quatsch. Ich weiß dies zufällig, weil ich ihn geschrieben habe. Ich habe ihn erfunden. Es gibt keine Person wie „L. Dwayne Samuelson“, falls doch, dann entschuldige ich mich dafür, dass ich seinen Namen benutzt habe.

Ich schrieb diesen Artikel in ungefähr vier Stunden, indem ich nur Karten von Südostasien und dem Pazifik und ein gutes Wörterbuch des biblischen Hebräisch verwendete.

„WARUM?“, mögen Sie fragen...

Meine Absicht war es, einmal zu zeigen, wie einfach es ist, „Beweise“ für das Buch Mormon aus oberflächlichen Ähnlichkeiten in Worten und Namen zu konstruieren, so wie es Mormonenapologeten fortwährend tun. Ich behaupte mal, dass meine unechten Übereinstimmungen zwischen verschiedenen Namen in meinem Artikel genauso überzeugend und stichhaltig sind wie jene, die von den Gelehrten von FARMS und der BYU vorgebracht werden. Während ich weiß, dass mein Artikel Mumpitz ist, bin ich mir sicher, dass sie viele triftige Einwände gegen meine Methodik und meine Beweisführung gefunden hätten. Aber ihre (stichhaltigen) Einwände gegen meine „Beweise“ sind dieselben Einwände, die jeder Gelehrte gerechtfertigter Weise gegen ihre Behauptungen über „Nehem“ und das „Volk von Lihy“ erheben würde.

Beweisen die „erstaunlichen Ähnlichkeiten“, die ich in meinem Artikel präsentiere, dass das Buch Mormon wahr ist? Natürlich nicht! Das Buch Mormon ist immer noch ein erdichtetes Werk des 19. Jahrhunderts. Es ist kein Geschichtsbericht.

Ich habe aber keinen Zweifel, dass einige Mormonen, die diesen Artikel lesen, ihn als echten Beweis dafür annehmen, dass das Buch Mormon historisch ist.

 

(Zu finden auf Richard Packhams Homepage, der offensichtlich der Autor dieses Artikels ist.)

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