FERGUSON STELLT DAS BUCH MORMON IN FRAGE

FERGUSON STELLT DAS BUCH MORMON IN FRAGE. Auf den Seiten 102-103 dieses Buches  erzählen wir, dass Thomas Stuart Ferguson,

ein Bild

 

einer der größten Verteidiger der Kirche für das Buch Mormon, uns am 2. Dez. 1970 besuchte und uns sagte, dass er 25 Jahre mit dem Versuch verbracht hätte, das Buch Mormon zu beweisen, aber er wäre schließlich zum Schluss gekommen, dass diese Arbeit vergebens gewesen wäre. Mr. Ferguson hatte 1952 die New World Arachaelogical Foundation gegründet und glaubte fest, dass er in der Lage wäre, das Buch Mormon durch archäologische Forschung zu beweisen. Michael Coe erzählte:

 

„Von weit größerer Bedeutung waren die Ereignisse, die im Programm der New World Arachaelogical Foundation gipfelten. Während das leitende Licht dieser Bemühung, Ferguson, auch eine Eiserne Stange war, wurde von Anfang an alles auf das gesetzt, was Nichtmormonen als einen wissenschaftliche Untermauerung betrachten würden… Aber anders als Jakeman mit seinem Rivalen Zarahemla am Usumacinta, stellte Ferguson sein Programm als eine Unternehmung in moderner anthropologischer Archäologie auf und schuf ein Komitee, dass nicht nur Mormonen wie Milton Hunter und sich selbst einschloss, sondern auch nichtmormonische Experten wie A. V. Kidder, Gordon R. Willey und Gordon F. Ekholm. Die ersten Felddirektoren der New World Arachaelogical Foundation waren Nichtmormonen. Um 1952 wurden durch die Kirche Fonds eingerichtet und das größte und ehrgeizigste Projekt, dass je von einer religiösen Einrichtung  (einschließlich des Vatikans) finanziell gefördert wurde, machte sich auf den Weg.“ (Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Sommer 1973, Seite 45)

 

In dem Buch The Changing World of Mormonism, Seite 141, schrieben wir: “…Die Kirchenführer gaben „großzügige Bewilligungen“, um Mr. Fergusons New World Arachaelogical Foundation zu unterstützen. Diese Organisation schlug ebenfalls fehl beim Auffinden von Beweisen für das Buch Mormon und der Mann, der sie gründete und hoffte, dass es den Mormonismus beweisen würde, endete damit, dass er seinen Glauben an die Kirche verlor.“

Der Mormonenapologet Robert L. Brown versuchte unser Buch The Changing World of Mormonism in Misskredit zu bringen, so dass die Moody Press die Veröffentlichung einstellen würde. In einem Brief an die Moody Press behauptete Mr. Brown, dass unsere Aussage über Ferguson „NICHT SO!“ wäre. Mr. Brown basierte seine Anschuldigung auf einen Brief, der am 23. Okt. 1980 geschrieben wurde, in dem Ferguson erklärte: „Meine Beziehung zur und Mitgliedschaft in der Kirche hat nie aufgehört.“ Mr. Brown hat offensichtlich unsere Erklärung missverstanden. Wir sagten nicht, dass Ferguson die Kirche verlassen hätte, sondern, er „endete damit, dass er seinen Glauben an die Kirche verlor.“ Mr. Ferguson machte dies in einem Brief vom 3. Dez. 1979 sehr deutlich:

 

„Ich verlor den Glauben an Joseph Smith als einen, der eine Pipeline zur Gottheit gehabt hätte – und ich habe entschieden, dass es nie eine Pipeline zu Gott gegeben hat – kein Mensch hatte sie… Ich achte Joseph Smith als einen Neuerer und als einen schlauen Kerl. Ich gehe zur Kirche, singe im Chor und erfreue mich an den Freundschaften in der Kirche. Nach meiner Meinung ist sie die beste Bruderschaft, die ich kenne…

Ich denke, dass Joseph Smith Ixtlilxochtl und View of the Hebrews gehabt haben könnte, aus denen er arbeitete… Oliver Cowdery war in der Gemeinde Ethan Smiths, bevor er von Vermont nach New York ging, um sich Joseph Smith anzuschließen…“

 

Thomas Stuart Ferguson hatte privat eine 28-seitige Antwort „to the Norman & Sorenson Papers“ über das Buch Mormon in Umlauf gebracht. In der Schlussfolgerung dieses Papiers erklärte Ferguson:

 

„Die Beweise, die die geographischen Ansichten von Norman und Sorenson unterstützen, die nach genauer Prüfung des Textes des Buches Mormon aufzugeben sind, sind in der Tat sehr mager. Wir haben das Zylingersiegel von Chiapa de Corzo, das Zylingersiegel von Tlatilco und die Spielzeuge mit Rädern. Das ist schon fast alles. Diese Wenigkeit an spezifischer Unterstützung stellt für mich zumindest ein Dilemma dar. Ein Weg aus dem Dilemma wäre, zu sagen, dass alles wegen der Umwälzungen zur Zeit der Kreuzigung, die im 3. Nephi beschrieben werden, zerbröckelt und verloren gegangen ist. Meiner persönlichen Meinung nach ist dies kein zufrieden stellender Ausweg. Praktisch alle Daten im Buch Mormon müssen Mormon und seiner Abkürzung der ‚größeren Platten’ zugerechnet werden. Er und Moroni, die im 4. Jahrhundert (mehr als 300 Jahre nach der Kreuzigung) schrieben, waren für die 400 Textseiten verantwortlich. Und auf diesen 400 Seiten erscheinen die meisten geographischen Daten. Mormon sagt nicht, dass seine Verweise auf die Geographie unnütz und hoffnungslos seien.

Ferner offenbaren zahllose Grabungen, die in dem Gebiet gemacht wurden, mit dem wir es zu tun haben, und in der Zeitspanne (3000 v. Chr. – 400 n. Chr.), in die wir verwickelt sind, große unzerstörte architektonische Strukturen, ausgedehnte relativ unzerstörte antike Straßen, usw., usw., direkt durch die Zeit der Kreuzigung hindurch.

Ich habe nicht die Antwort auf das Dilemma. Ich zeige es nur auf.

Ich fürchte, dass bis zu diesem Punkt Dee Green zustimmen muss, der uns gesagt hat, dass es bis heute keine Buch-Mormon-Geographie gibt. Ich selbst wäre glücklich, wenn Dee Unrecht hätte.“

 
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