MARTIN HARRIS

MARTIN HARRIS’ „UNBESTÄNDIGKEIT“.

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Auf Seite 58 dieses Buches zitieren wir eine Beeidete Erklärung von G. W. Stodard, die behauptet, dass der Buch-Mormon-Zeuge Martin Harris „zuerst ein orthodoxer Quäker“ war, „dann ein Universalist, als nächstes ein ‚Restorationer’, dann ein Baptist, als nächstes ein Presbyterianer und dann ein Mormone“. Der Mormonenschreiber Richard Anderson bezweifelt die Genauigkeit von Stodards Aussage:

„Palmyra-Quellen beweisen noch nicht, dass Martin ein Quaker war, obwohl seine Frau wahrscheinlich eine war. Und es gibt auch noch keinen Beweis, der Martin mit der Baptisten- oder der Presbyterianerkirche in Verbindung stand. Beachten Sie, dass die anderen beiden Namen religiöse Standpunkte und nicht unbedingt Kirchen sind – philosophische Universalisten weichen von den traditionellen Kirchen darin ab, dass sie glauben, dass Gott alle erretten wird und ‚Restorationisten’ nehmen offensichtlich die vielen Bibelprophezeiungen Gottes buchstäblich, nämlich dass das Werk in moderner Zeit wieder aufgebaut wird. Ein früher Episkopalgeistlicher in Palmyra interviewte Martin und reduzierte seine fünf Positionen auf zwei: ‚Er war, wenn ich mich nicht irre zu einer gewissen Zeit Methodist und anschließend hatte er sich als Universalist identifiziert.’ Natürlich könnte Martin ein Universalist und ‚Restorationer’ gleichzeitig gewesen sein.“ (Investigating The Book of Mormon Witness, Seite 169)

 

Obwohl Richard Anderson in Frage stellt, dass es „fünf religiöse Wandlungen vor dem Mormonismus gegeben hat“, ist er immer noch bereit zuzugeben, dass Harris „acht Wandlungen nach seiner Exkommunikation 1838 vollzog, mit Ausnahme des Shakerismus, ‚hatte jede Angliederung von Martin Harris etwas mit einer Mormonengruppe zu tun.’ …Seine besonderen Ohio-Stadien schließen folgende ein: (1) die Parrish-Boynton-Gruppe (die er dafür verdammte, dass sie das Buch Mormon zu der Zeit, als er sie traf, leugneten), (2) eine Wiedertaufe durch einen Nauvoo-Missionar 1842; (3) eine England-Mission mit einem Strangiten-Mitarbeiter (wobei Dokumente zeigen, dass das Buch Mormon wirklich Martins Botschaft war); (4) Teilnahme an McLellins Versuchen 1847-48 Führer des Mittleren Westens für die Kirche aufzustellen; (5) Zusammentreffend mit einem oder mehreren Stadien, Sympathie für den Shakerismus ohne volle Teilnahme; (6) Unterstützung von Gladden Bishop in seinem Programm der weiteren Offenbarungen, basierend auf dem Buch Mormon; (7) Fortführung des ursprünglichen ‚Andersdenker’-Stadiums mit Betonung auf das Buch Mormon und die frühen Offenbarungen Joseph Smiths – auch wenn er sich gelegentlich mit William Smith und anderen traf, behielt der diese Position fünfzehn Jahre nach seinen Gesprächen mit Thomas Colburn bei; (8) seine Rückkehr zur Kirche in Salt Lake 1870.“ (Ebenda, Seite 168-169)

 

Auf Seite 167 desselben Buches gibt Dr. Anderson zu, dass Martin Harris „eine gewisse Unbeständigkeit zeigt“, und auf Seite 111 nimmt er Bezug auf seine „religiöse Unbeständigkeit“.

 
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