Neues Testament

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Mark Twain

sagte, dass das Buch Mormon „nur ein langweiliger Teil von eingebildeter Geschichte zu sein scheint, mit dem Alten

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Vorbild, gefolgt von einem ermüdenden Plagiat des Neuen Testaments. Der Autor arbeitete daran, seinen Worten und Phrasen den wunderlichen, altmodischen Klang und die Struktur unserer King-James-Übersetzung der Heiligen Schrift zu verleihen; und das Ergebnis ist ein Bastard – halb moderne Zungenfertigkeit und halb antike Einfachheit und Feierlichkeit.“ (Roughing It, von Mark Twain, S.110)

 

Hugh Nibley

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machte folgende Aussage in Bezug auf Mark Twains Kritik zum Buch Mormon: „Mark Twain beschuldigt Joseph Smith, dass Buch Mormon komponiert zu haben ‚indem er es vom Neuen Testament abkupferte und es dadurch unglaubwürdig machte’. Aber da das Buch Mormon geschrieben wurde, um von Leuten gelesen zu werden, die die Bibel kannten und an sie glaubten – kann man in er Tat nicht an das Buch Mormon glauben, ohne an die Bibel zu glauben – es ist schwer zu erkennen, warum ein Betrüger die deutlichsten Hinweise in seine Diebstähle durch einen ganzen Bericht hindurch einstreuen sollte, den er als seinen eigenen beanspruchte.“ (Since Cumorah, Seite 127)

Wir stimmen mit Dr. Nibley überein, dass „es schwer ist zu erkennen, warum ein Betrüger die deutlichsten Hinweise in seine Diebstähle durch einen ganzen Bericht einstreuen sollte, den er als seinen eigenen beanspruchte“. Trotzdem sind die Hinweise da. Wesley M. Jones sagt, dass das „Neue Testament eine der wichtigsten Quellen Joseph Smiths war. Er benutzte… Matthäus mit einem Tupfer hier und da von anderen Evangelien und natürlich von Paulus. Was auch immer er benutzte, er erweiterte es ‚um es deutlicher zu machen’. Kurz gesagt, Matthäus war der Lehm und Joseph der Töpfer.“ (A Critical Study of Book of Mormon Sources, von Wesley M. Jones, Detroit, Michigan, 1964, Seite 65)

 

Der Dienst Christi scheint die Quelle für eine Menge aus dem Buch Mormon zu sein. Zum Beispiel scheint die Geschichte von Christus, als er Lazarus von den Toten erweckte, einen deutlichen Einfluss auf die Geschichte von Ammon im Buch Mormon gehabt zu haben. Nachfolgend befinden sich einige Parallelen zwischen den zwei Geschichten.

 

Buch Mormon

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In beiden Geschichten scheint ein Mann zu sterben und eine gewisse Zeit vergeht:

"Und nach zwei Tagen und zwei Nächten wollten sie seinen Körper nehmen und in ein Grab legen,…" (Alma 19:1)

"Dann als Jesus kam, fand er, dass er schon vier Tage im Grab gelegen hatte. " (Johannes 11:17)

Sowohl Martha als auch die Königin gebrauchen das Wort “riechen”:

"...andere sagen er sei tot und RIECHE schon…“(Alma 19:5)

"... zu dieser Zeit ROCH ER..." (Johannes 11:39)

Sowohl Ammon als auch Jesus gebrauchen das Wort “schlafen” in Bezug auf den Mann:

"...er SCHLÄFT..." (Alma 19:8)

"...Lazarus SCHLÄFT..." (Johannes 11:11)

Sowohl Ammon als auch Jesus sagen, dass der Mann wieder aufstehen wird:

"...wird er WIEDER AUFSTEHEN..." (Alma 19:8)

"...Dein Bruder WIRD WIEDER AUFSTEHEN" (Johannes 11:23)

Das Gespräch zwischen Ammon und der Königin enthält weitere Ausdrücke, die denen ähnlich sind, die von Jesus und Martha benutzt wurden:

"Und Ammon FRAGTE SIE: GLAUBST DU DAS? Und SIE sagte ZU IHM: ...ICH GLAUBE..." (Alma 19:9)

"Jesus SAGTE ZU IHR ... GLAUBST DU DAS? SIE sagte ZU IHM, Ja, Herr: ICH GLAUBE..." (Johannes 11:25-27)

In beiden Fällen stand der Mann auf:

"...stand er auf..." (Alma 19:12)

"...er, der tot war, kam heraus..." (Johannes 11:44)

   

Im Buch Mormon lesen wir die Geschichte von einem großen Sturm, mit dem die Nephiten auf dem Weg zum „verheißenen Land“ plötzlich zusammenstießen (siehe 1. Nephi 18:6-21). In unserem Case, Bd. 2, S. 67-69, zeigten wir 12 Parallelen zwischen dieser Geschichte und einer Geschichte auf, die im Wayne Sentinel am 30. März 1827 veröffentlicht wurde. Während diese Parallelen ziemlich überzeugend zu sein scheinen, zeigten wir auf, dass es eine weitere Quelle für diese Geschichte gibt, die man nicht einfach außer Acht lassen kann, denn der Beweis für das Abschreiben ist einfach zu offensichtlich. Dies ist die Geschichte in Bezug auf Jesus, die man in Markus 4:37-39 findet. Unten befindet sich eine Gegenüberstellung der beiden Geschichten.

 

Buch Mormon

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Die beiden Geschichten gebrauchen eine identische Sprache, wenn sie von dem Sturm sprechen:

"...UND ES ERHOB SICH EIN GROSSER STURM..." (1 Nephi 18:13)

"... UND ES ERHOB SICH EIN GROSSER STURM..." (Markus 4:37)

In beiden Geschichten wird der Sturm bedrohlich, so dass das Volk dabei war “umzukommen”, und sie ersuchten Hilfe von ihrem geistigen Führer:

"...begannen meine Brüder einzusehen... dass sie UMKOMMEN müssten...daher kamen sie und lösten die Bande..." (1 Nephi 18:15)

"...Sie weckten ihn und sagten zu ihm: Meister, fürchtest du nicht, dass wir UMKOMMEN?" (Markus 4:38)

In beiden Fällen, nachdem die Führer hervortraten, hörte der Sturm auf. Fast identischer Wortlaut in beiden Berichten in Bezug auf das Beruhigen des Meeres:

"...HÖRTEN DIE WINDE AUF... UND ES TRAT EINE GROSSE WINDSTILLE EIN" (1 Nephi 18:21)

"...DER WIND HÖRTE AUF, UND ES GAB EINE GROSSE STILLE" (Markus 4:39)

 

Es ist sehr offensichtlich, dass der Autor des Buches Mormon von Markus geborgt hat, obwohl das Buch Nephi angeblich 600 Jahre älter ist als das Markus-Evangelium. Deshalb beweist das Erscheinen dieser Geschichte im Buch Mormon ohne jeden Zweifel, dass es kein altertümliches Buch ist. Dr. Hugh Nibley erklärt: „Eine Fälschung in antiken Dokumenten wird von Spezialisten wie bei jedem anderen Dokument definiert, das nicht in der Zeit, an dem Ort und auf die Art und Weise erstellte wurde, wie es von ihm oder seinen Herausgebern behauptet wird.“ (Since Cumorah, S. 160) Das Buch Mormon fällt mit Sicherheit in diese Kathegorie.

Eine der überzeugendsten Parallelen ist die Enthauptung von Johannes dem Täufer im Neuen Testament und die versuchte Enthauptung von Omer im Buch Mormon. In der Bibel lesen wir:

„Als aber der Geburtstag des Herodes gefeiert wurde, tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen.

Und sie gefiel Herodes so sehr, dass er schwor, ihr alles zu geben, was sie sich wünschte.

Da sagte sie auf Drängen ihrer Mutter: Lass mir auf einer Schale den Kopf des Täufers Johannes herbringen.

Der König wurde traurig; aber weil er einen Schwur geleistet hatte – noch dazu vor allen Gästen -, befahl er, ihr den Kopf zu bringen.

Und er ließ Johannes im Gefängnis enthaupten.

Man brachte den Kopf auf einer Schale und gab ihn dem Mädchen, und sie brachte ihn ihrer Mutter.“ (Matth. 14:6-11)

 

Nun lesen wir im Buch Mormon folgendes:

 

Daher möge mein Vater Akish, Kimnors Sohn kommen lassen; und sieh, ich bin schön, und ich will vor ihm tanzen, und ich werde ihm gefallen, dass er mich zur Frau begehrt. Und wenn er von dir wünscht, dass du mich zu seiner Frau machst, dann sage ihm: Ich will sie dir geben, wenn du mir den Kopf meines Vaters, des Königs, bringst.

…tanzte Jareds Tochter vor ihm, und sie gefiel ihm, so dass er sie zur Frau begehrte…

Jared sagte zu ihm: Ich will sie dir geben, wenn du mir das Haupt meines Vaters, des Königs, bringst. (Ether 8:10-12)

 

Während  das Ereignis in der Bibel zu Christi Lebzeiten geschah, fand das angebliche Ereignis im Buch Mormon viele hundert Jahre vor Christus statt.

Wesley M. Jones macht folgende Aussage in Bezug auf das Buch Mormon: „Josephs Hauptquelle für das Material war mit aller Wahrscheinlichkeit die Bibel, in der er ausnahmsweise versiert war (wie viele Leute seiner Zeit)… Auch Paulus war höchst hilfreich für Joseph; seine einzigartigen Phrasen wurden Teil von Josephs Vokabular und strahlen aus den meisten Seiten in Josephs Werken hervor – obwohl Paulus noch nicht geboren war, als der ‚Nephitische Bericht’ angeblich geschrieben wurde. Und mehr noch, der Dienst des Hl. Paulus dupliziert sich fast genau im Dienst des Alma, einem von Josephs Figuren – sogar in der Art und Weise des Redens und Reisens.“ (A Critical Study of Book of Mormon Sources, von Wesley M. Jones, S.14-15)

Der Leser wird sich zweifellos erinnern, als Paulus auf dem Weg nach Damaskus die Kirche verfolgte, dass ihm der Herr erschien und sagte: “…Saul, WARUM VERFOLGST DU mich?“ (Apostelgeschichte 9:4)

Im Buch Mormon verfolgt Alma ebenfalls die Kirche und wie Paulus bekam er eine Vision. Der „Engel des Herrn“ sprach zu ihm und sagte: …Alma,… WARUM VERFOLGST DU die Kirche Gottes?“ (Mosiah 27:13) In unserem Case, Bd. 2, S. 86-87 haben wir siebzehn interessante Parallelen zwischen Alma und dem Apostel Paulus aufgelistet.

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